Agnes Waters - Bundaberg (Der Weg nach Airlie Beach)
Die Reise von Hervey Bay nach Agnes Waters (oder auch: Town of 1770) war recht unspektakulaer. Agnes Waters ist auch nur ein kleines Nest mit ca. 1000 Einwohnern, einer Kneipe, einer Tanke, ner Handvoll Essbuden, aber 2 Surfshops. Nebenbei, das ist der Standard in OZ, egal wie klein der Ort auch ist, und was auch immer fehlt, es gibt immer, wirklich immer, mind. einen Surfshop. Da es weiter noerdlich, wegen dem Great Bareer Reef, nicht mehr moeglich ist zu surfen, haben wir 2 Tage damit verbracht hier noch ein vorerst letztes mal zu surfen. Es waere vielleicht noch ein dritter Tag geworden, wenn wir nicht weiter in den Norden gemusst haetten, und die Stassen im Sueden ueberschwaemmt waeren. Dies war ein Problem fuer uns, weil wir keine Moeglichkeit mehr hatten von Agnes Waters aus weg zu kommen. Das hies fuer uns, wieder ein Stueck zurueck in den Sueden der Flut entgegen, um einen anderen Bus zu bekommen. Also morgens frueh um 6 den ersten Bus nach Bundaberg genommen, dort um 8 Uhr angekommen und den ganzen Tag mit warten verbringen bis der Anschlussbus um 22 Uhr nach Airlie Beach kommt. Nach nem Fruehstueck mit Kaffe und MeatPie, haben wir dann mal geschaut was wir den ganzen Tag ueber machen koennen.
NIX, einfach nichts. Irgendwie haben wir dann doch noch was gefunden und 5 Std. in einer Kinderspielhalle mit Bowling, Laser Tag, und Billard verbracht. Da wir dann immer noch endlos Zeit hatten, haben wir uns fuer ca. 1,5 Std im Kionfoyer einquartiert und im nachhinein Entschieden, uns sogar nen Film anzugucken. Als der Film vorbei war, hatte das an unsere Situation nicht viel geaendert. Immer noch 5 Std Wartezeit.
Zu gut, dass wir, waeehrend wir im Kino waren, den letzten Bus in die Stadt verpasst haben. Das hiess dann fuer uns, 8km mit vollen Gepaeck in die Stadt marschieren.....links, rechts, links, rechts....
Als wir irgendwann dann in der Stadt angekommen sind haben wir die letzte Zeit damit verbracht "Austalian Idol" im McDonalds zu gucken. Kurz nach 10 kam der Bus dann auch mal und wir waren recht froh, die naechsten 9 Std. im Bus zu sitzen.
Kurz gesagt, es war irgendwie doch einfach ein grandioser Tag um ihn nicht mit warten zu Verbringen. Diese Warterei und Busfahrt macht einfach nur noch mehr Vorfreude auf die Segeltour.
Also bis zu naechsten mal, und dann werd ich das erste Vierteljahrhundert meiner Tage eingelaeutet haben.
Dienstag, 19. Mai 2009
Hervey Bay / Fraser Island
Hervey Bay / Fraser Island
Nachdemich mich halbwegs in Australien, und in das Backpacker leben, eingewoehnt hab, war es an der Zeit die erst richtige Tour zu machen. Ich hab beschlossen eine Jeep Safari, ueber 2 Tage und 3 Naechte, auf Fraser Island zu machen. Fraser Island ist die groesste Sandinsel der Welt und ziemlich beruehmt fuer die Jeeptouren.
Fuer mich hiess das also, einen Tag vorher in Hervey Bay (das ist der Transferpunkt nach Fraser) ankommen, und alle Formalitaeten erledigen. Am naechsten Morgen um halb 6 aufstehen und um halb 7 am Meeting und Briefing teilnehmen. Die Einweisung fuers fahren im Sand, mit Allrad, und einem deutlich hoeheren Schwerpunk im Auto, sowie das Verhalten auf einer Naturschutzinsel dauerte dann auch noch eine Std. Dann ging es endlich los.
Sachen in die Hand, Gruppen zusammensuchen, und auf in den Jeep. Dann der erste kleinere Schock, LINKS fahren und RECHTS sitzen, und dann auch noch mit 8 anderen Leuten an Bord. Was solls, einfach Gang rein und los, passiert schon nix. Eben kurz in der Werkstatt vorbeigefahren, um das ganze Campingequipment einzuladen, im Supermarkt Essen und Getraenke fuer die naechsten 3 Tage eingekauft und dann gings ab auf die Faehre.
Die Faehre war der Ort, an dem sich die Gruppe dann kennengelernt hat. Wir hatten 2 Deutsche, 2 Schweden, 2 Norwegerinnen, 2 Englaender und einen Hollaender im Jeep. Alle
unter 21, bis auf die 2 in Schwarz, Rot, Gold. Also hiess es fuer uns 2, ueber Stock, Stein, Sand, und alle anderen Hindernisse zu preschen, waehren der Rest "auf der Rueckbank" Party gemacht hat. Die Fahrt ueber die Insel und die staendig wechselnde Landschaft, von Sandduenen, ueber gigantische Seen, Regenwald war einfach Beeindruckend.
Es ging ueber lange Strandabschnitte entlang der Kueste, zu Huegelpisten im Inneren der Insel, und am 2ten Tag ueber scheinbar unueberwindbare Steinblockaden. Auf dem Weg ueber die Insel haben wir uns dann auch noch verschiedene Abkuehlungen gegoennt, unter anderem an Lake Wabby, Lake McKenzie, den Champagne Pools.... und wenn was nicht auf dem Weg lag, dann sind wir einfach querfeldein durch die Pampa um die grandiose Aussicht von Indian Head zu geniessen. Die Wege waren nicht einfach zu fahren, und es hat den ein oder anderen Adrenalinschock gekostet, wenn man sehr starke Seitenlage hatte, und gedacht hat, dass jeden Moment der Jeep auf der Seite liegt, oder mit der Schnauze im Sand versinkt weil der Huegel ueber den man gerade gesprungen ist doch hoeher war als er aussah. All diese "Adrenalinmomente" waren aber geanu das worauf es ankam und es war der groesste
Adrenalinfluss pur fuer mich, als es hiess die Gruppe und den Jeep heil ueber diesen Steinvorsprung zu bringen. Es gab nur 2 Optionen, entweder den Umweg uebers Innland, oder den Versuch den Jeep heil ueber diese Felsenstasse zu bringen. Nach einigen Momenten der ueberlegung, und Beobachtung, wie problematisch die Fahrt fuer andere war, und wie schwer es fuer uns werden wuerde, fiel die Entscheidung. Wir machen es! Oder besser gesagt, der Rest hat entschieden dass ich dass doch zu schaffen hab! OK, ersteinmal alle aus dem Jeep geworfen, und den ganzen Kram vom Dach, auf den Boden verlegt. Dann 3 min vor und zurueck gefahren, weil die Holzkloetze immer wieder von der Flut weggeschwemmt wurden, und kurz darauf einfach die Fahrt gewagt. Die Reifen ueber den ersten Felsen gebracht und den ganzen Jeep wie ein Karussell wackelnd, Stueck fuer Stueck nach vorn gebracht. Dann der Felsen der nur ueber die eine Seite ging und mich in steile Schraeglage brachte. 200 Puls. Mit ausgestrecktem Arm kann ich fast den Felsen beruehren. Einfach weiter, und geschafft! Als die Vorderreifen wieder Sand gefasst haben, hab ich erst die halbe Strecke gemacht. So weit gekommen, ging es einfach nicht mehr zurueck. Also nochmal Arschbacken zusammen und rauf mit der Karre auf den Felsvorsprung. Mit einem zweiten Ruck den Jeep ueber den Felsen gebracht und wieder Karussell. Nur noch 50m, dann war hab ich es hinter mir, und vielleicht wieder normalen Puls. Geschafft. Alles heil, alle wieder an Bord und weiter gehts. Zum Schiffswrack am Strand.
So hab ich die Tage auf Fraser verbracht, meist hinter dem Lenkrad. Die Abende dagegen haben wir mit Zeltaufbau, kochen, und zusammen bei Trinkspielen anstossen verbracht.
Nach 3 Tagen war die Tour dann auch zu Ende und es ging zurueck nach Hervey Bay. Und wie soll es anders sein, dort wurde natuerlich zuerst ein Pizza all you can eat veranstaltet und spaeter wurden alles zum gemeinsamen Feiern eingeladen. Wie sollte es anderes sein, als eine
grandiose Party mit sehr spaetem Ende und neuen Reisegefaehrten fuer die naechste Zeit. Nach der Nacht in der Haengematte, anstatt im Bett, haben sich die 2 Schweden, die 2 Englaender und Ich zu einer neuen Reisegruppe zusammengefunden. Von Hervey Bay aus ging es fuer uns dann nach Airlie Beach.
Dennoch sollte es auf dem Weg dahin noch den ein oder anderen Zwischenstopp geben.
Diese Tour und die Leichtigkeit mit der man hier die verschiedensten Menschen trifft, sollte sich fuer eine laengere Zeit als einer der positiven Punkte des Reisens herausstellen.
Daher Sachen gepackt und auf in zum naechsten Ziel, segeln auf den Whitsundays und schnorcheln am Great Bareer Reef.
Nachdemich mich halbwegs in Australien, und in das Backpacker leben, eingewoehnt hab, war es an der Zeit die erst richtige Tour zu machen. Ich hab beschlossen eine Jeep Safari, ueber 2 Tage und 3 Naechte, auf Fraser Island zu machen. Fraser Island ist die groesste Sandinsel der Welt und ziemlich beruehmt fuer die Jeeptouren.
Fuer mich hiess das also, einen Tag vorher in Hervey Bay (das ist der Transferpunkt nach Fraser) ankommen, und alle Formalitaeten erledigen. Am naechsten Morgen um halb 6 aufstehen und um halb 7 am Meeting und Briefing teilnehmen. Die Einweisung fuers fahren im Sand, mit Allrad, und einem deutlich hoeheren Schwerpunk im Auto, sowie das Verhalten auf einer Naturschutzinsel dauerte dann auch noch eine Std. Dann ging es endlich los.
Sachen in die Hand, Gruppen zusammensuchen, und auf in den Jeep. Dann der erste kleinere Schock, LINKS fahren und RECHTS sitzen, und dann auch noch mit 8 anderen Leuten an Bord. Was solls, einfach Gang rein und los, passiert schon nix. Eben kurz in der Werkstatt vorbeigefahren, um das ganze Campingequipment einzuladen, im Supermarkt Essen und Getraenke fuer die naechsten 3 Tage eingekauft und dann gings ab auf die Faehre.
Die Faehre war der Ort, an dem sich die Gruppe dann kennengelernt hat. Wir hatten 2 Deutsche, 2 Schweden, 2 Norwegerinnen, 2 Englaender und einen Hollaender im Jeep. Alle
unter 21, bis auf die 2 in Schwarz, Rot, Gold. Also hiess es fuer uns 2, ueber Stock, Stein, Sand, und alle anderen Hindernisse zu preschen, waehren der Rest "auf der Rueckbank" Party gemacht hat. Die Fahrt ueber die Insel und die staendig wechselnde Landschaft, von Sandduenen, ueber gigantische Seen, Regenwald war einfach Beeindruckend.
Es ging ueber lange Strandabschnitte entlang der Kueste, zu Huegelpisten im Inneren der Insel, und am 2ten Tag ueber scheinbar unueberwindbare Steinblockaden. Auf dem Weg ueber die Insel haben wir uns dann auch noch verschiedene Abkuehlungen gegoennt, unter anderem an Lake Wabby, Lake McKenzie, den Champagne Pools.... und wenn was nicht auf dem Weg lag, dann sind wir einfach querfeldein durch die Pampa um die grandiose Aussicht von Indian Head zu geniessen. Die Wege waren nicht einfach zu fahren, und es hat den ein oder anderen Adrenalinschock gekostet, wenn man sehr starke Seitenlage hatte, und gedacht hat, dass jeden Moment der Jeep auf der Seite liegt, oder mit der Schnauze im Sand versinkt weil der Huegel ueber den man gerade gesprungen ist doch hoeher war als er aussah. All diese "Adrenalinmomente" waren aber geanu das worauf es ankam und es war der groesste
Adrenalinfluss pur fuer mich, als es hiess die Gruppe und den Jeep heil ueber diesen Steinvorsprung zu bringen. Es gab nur 2 Optionen, entweder den Umweg uebers Innland, oder den Versuch den Jeep heil ueber diese Felsenstasse zu bringen. Nach einigen Momenten der ueberlegung, und Beobachtung, wie problematisch die Fahrt fuer andere war, und wie schwer es fuer uns werden wuerde, fiel die Entscheidung. Wir machen es! Oder besser gesagt, der Rest hat entschieden dass ich dass doch zu schaffen hab! OK, ersteinmal alle aus dem Jeep geworfen, und den ganzen Kram vom Dach, auf den Boden verlegt. Dann 3 min vor und zurueck gefahren, weil die Holzkloetze immer wieder von der Flut weggeschwemmt wurden, und kurz darauf einfach die Fahrt gewagt. Die Reifen ueber den ersten Felsen gebracht und den ganzen Jeep wie ein Karussell wackelnd, Stueck fuer Stueck nach vorn gebracht. Dann der Felsen der nur ueber die eine Seite ging und mich in steile Schraeglage brachte. 200 Puls. Mit ausgestrecktem Arm kann ich fast den Felsen beruehren. Einfach weiter, und geschafft! Als die Vorderreifen wieder Sand gefasst haben, hab ich erst die halbe Strecke gemacht. So weit gekommen, ging es einfach nicht mehr zurueck. Also nochmal Arschbacken zusammen und rauf mit der Karre auf den Felsvorsprung. Mit einem zweiten Ruck den Jeep ueber den Felsen gebracht und wieder Karussell. Nur noch 50m, dann war hab ich es hinter mir, und vielleicht wieder normalen Puls. Geschafft. Alles heil, alle wieder an Bord und weiter gehts. Zum Schiffswrack am Strand.
So hab ich die Tage auf Fraser verbracht, meist hinter dem Lenkrad. Die Abende dagegen haben wir mit Zeltaufbau, kochen, und zusammen bei Trinkspielen anstossen verbracht.
Nach 3 Tagen war die Tour dann auch zu Ende und es ging zurueck nach Hervey Bay. Und wie soll es anders sein, dort wurde natuerlich zuerst ein Pizza all you can eat veranstaltet und spaeter wurden alles zum gemeinsamen Feiern eingeladen. Wie sollte es anderes sein, als eine
grandiose Party mit sehr spaetem Ende und neuen Reisegefaehrten fuer die naechste Zeit. Nach der Nacht in der Haengematte, anstatt im Bett, haben sich die 2 Schweden, die 2 Englaender und Ich zu einer neuen Reisegruppe zusammengefunden. Von Hervey Bay aus ging es fuer uns dann nach Airlie Beach.
Dennoch sollte es auf dem Weg dahin noch den ein oder anderen Zwischenstopp geben.
Diese Tour und die Leichtigkeit mit der man hier die verschiedensten Menschen trifft, sollte sich fuer eine laengere Zeit als einer der positiven Punkte des Reisens herausstellen.
Daher Sachen gepackt und auf in zum naechsten Ziel, segeln auf den Whitsundays und schnorcheln am Great Bareer Reef.
Brisbane - Coffs Harbour - Mooloolaba
Brisbane - Coffs Harbour - Mooloolaba
Nach 2 Tagen Flug, und 8 Std Aufenthalt in Seoul, endlich in diesem Australien, von dem alle sprechen, angekommen. Wie erwartet war das Wetter einfach nur genial. ueberall Palmen, Sonne, Wasser, und Menschen mit guter Laune. Die ersten Tage einfach mal zum einleben
genutzt und festgestellt, dass Backpacker und Party einfach zusammen gehoeren. Fast jede Kneipe und Diskothek hat "Backpacker" Programm, und das von Montag bis Sonntag. Kein Tag ist wie der andere, wenn es darum geht zuerst die Stadt zu erkunden, und am Abend in der Kneipe beim Goldfischrennen mitzumachen, oder ne Tour mit der Faehre ueber den Brisbane River zu machen, und Abends (mit Shorts und Flipflops) in der Disco den Tag ausklingen zu
lassen.
Der Morgen danach erweist sich dann manchmal als recht hektisch, wenn man feststellt, dass man um 10 Uhr morgens auschecken muss und sich ein neues Hostel zu suchen. Also Sachen packen und ab dafuer. Im neuen Hostel angekommen, hab ich erstmal festgestellt, dass Sauberkeit und Hygiene doch sehr variable Begriffe fuer die Hostelbetreiber sind. Die Zimmergroessen sind meist Preisabhaengig und sind von 2er bis zu 12er Zimmern moeglich. Selbst nach der ersten Woche in Brisbane, einigen Parties, unzaehligen Std an der Stadtlagune (South Bank), dem botanischen Garten, dem Koala und Kanguru Park und Stadtrundgaengen war mir nicht wirklich bewusst was noch alles auf mich zukommt und was es noch zu erleben gibt.
Am ersten richtigen Wochenende (ohne Jetlag) hab ich einen Surfkurs mit "Mojo Surf" in Coffs Harbour gemacht. Nur Schade dass ich nicht wusste, dass der Surfort ca 5 Std. fahrt mit dem Bus entfernt ist. Zu diesem Zeitpunkt waren 5 Std Busfahrt eine lange Zeit, aber im Vergleich zu den Strecken die ich in den Wochen darauf zurueckgelegt hab, war es doch einfach nur ein Katzensprung.
Dennoch das Surfwochenende war einfach nur grandios. Zu ersten mal auf dem Surfbrett gestanden und das noch nichtmal auf dem Wasser. Trockenuebungen im Sand war die erste Devise. Kurz noch den Neo angezogen und dann ging es ins Wasser. Raus aufs Meer gepaddelt, mit dem Brett in Richtung Strand gedreht , wild mit den Armen rudern und aufs Brett gesprungen. Unfassbarer Moment. Der erste Versuch und dann auch noch 20m gesurft. Irgendwie ein Erfolg, der auf Dauer ziemlich viel Kraft kostet, wenn es darum geht vom Strand aus wieder zurueck, hinter die Wellen zu kommen. Aber das war es Wert.
Am mittag dann ne kurze Pause gehabt, und dies du Kajak fahren genutzt, um anschliessend wieder aufs Brett zu steigen. 2 Std, mehrere Liter Wasser und nen dicken Muskelkater spaeter, ging es dann in die Abendphase.
Alle haben sich zusammengesetzt um miteinander zu feiern und sich interkulturell auszutauschen. Am morgen danach hingen manche Augenraender ziemlich tief, aber das war immer noch kein Grund um nicht wieder aufs Brett zu steigen.
Obwohl es wie aus Eimern geregnet hat und recht stuermisch war, war die Herausforderung bei diesen Wetterverhaeltnissen zu surfen einfach nur noch groesser. Ganz nach dem Motto, je groesser die Wellen, desto groesser der Spass....
Der Spass stellte sich dann auch noch als Kraftakt gegen die Wellen dar.
Es kostet verdammt viel Zeit gegen die brechenden Wellen zu schwimmen, um irgendwann hinter der Wellenwand anzukommen, sich fuer 5 min auszuruhen, nach der perfekten Welle zu
gucken und dann festzustellen das die Welle doch zu gross war. Zumindest fuer den Anfaenger am 2ten Tag. Nur eine einzige Welle von diesem Ausmass zu reiten, ist Genugtuung fuer den restlichen Tag. Viel mehr ist dann auch von der Kraft nicht mehr da um dies zu wiederholen. Daher hiess es nach 2 Std Kampf gegen Wind und Wetter, Schicht. Ab zum Mittagessen und wieder in den Bus. Zurueck nach Hause...Brisbane.
Die Reiselust war einfach noch viel zu gross um laenger in Brisbane zu bleiben, und daher hab ich beschlossen weiter zu ziehen. Naechster halt Mooloolaba. Ein kleiner Ort noerdlich von Brisbane. Ein recht ruhiges Hostel mit kostenlosem Surfbrettverleih. Also eingecheckt, Surfbrett gepackt und wieder raus aufs Meer. Es ist einfach ein Ueberwaeltigendes Gefuehl auf dem Bett zu stehen und das Meer und die Wellen zu geniessen.
Dies zu den ersten 2 Wochen, die ich in Australien verbracht hab. Die Reise geht immer stetig weiter die Ostkueste entlang und Endet, vorerst, am fast noerdlichsten Punkt der Ostkueste - Cairns.
Nach 2 Tagen Flug, und 8 Std Aufenthalt in Seoul, endlich in diesem Australien, von dem alle sprechen, angekommen. Wie erwartet war das Wetter einfach nur genial. ueberall Palmen, Sonne, Wasser, und Menschen mit guter Laune. Die ersten Tage einfach mal zum einleben
genutzt und festgestellt, dass Backpacker und Party einfach zusammen gehoeren. Fast jede Kneipe und Diskothek hat "Backpacker" Programm, und das von Montag bis Sonntag. Kein Tag ist wie der andere, wenn es darum geht zuerst die Stadt zu erkunden, und am Abend in der Kneipe beim Goldfischrennen mitzumachen, oder ne Tour mit der Faehre ueber den Brisbane River zu machen, und Abends (mit Shorts und Flipflops) in der Disco den Tag ausklingen zu
lassen.
Der Morgen danach erweist sich dann manchmal als recht hektisch, wenn man feststellt, dass man um 10 Uhr morgens auschecken muss und sich ein neues Hostel zu suchen. Also Sachen packen und ab dafuer. Im neuen Hostel angekommen, hab ich erstmal festgestellt, dass Sauberkeit und Hygiene doch sehr variable Begriffe fuer die Hostelbetreiber sind. Die Zimmergroessen sind meist Preisabhaengig und sind von 2er bis zu 12er Zimmern moeglich. Selbst nach der ersten Woche in Brisbane, einigen Parties, unzaehligen Std an der Stadtlagune (South Bank), dem botanischen Garten, dem Koala und Kanguru Park und Stadtrundgaengen war mir nicht wirklich bewusst was noch alles auf mich zukommt und was es noch zu erleben gibt.
Am ersten richtigen Wochenende (ohne Jetlag) hab ich einen Surfkurs mit "Mojo Surf" in Coffs Harbour gemacht. Nur Schade dass ich nicht wusste, dass der Surfort ca 5 Std. fahrt mit dem Bus entfernt ist. Zu diesem Zeitpunkt waren 5 Std Busfahrt eine lange Zeit, aber im Vergleich zu den Strecken die ich in den Wochen darauf zurueckgelegt hab, war es doch einfach nur ein Katzensprung.
Dennoch das Surfwochenende war einfach nur grandios. Zu ersten mal auf dem Surfbrett gestanden und das noch nichtmal auf dem Wasser. Trockenuebungen im Sand war die erste Devise. Kurz noch den Neo angezogen und dann ging es ins Wasser. Raus aufs Meer gepaddelt, mit dem Brett in Richtung Strand gedreht , wild mit den Armen rudern und aufs Brett gesprungen. Unfassbarer Moment. Der erste Versuch und dann auch noch 20m gesurft. Irgendwie ein Erfolg, der auf Dauer ziemlich viel Kraft kostet, wenn es darum geht vom Strand aus wieder zurueck, hinter die Wellen zu kommen. Aber das war es Wert.
Am mittag dann ne kurze Pause gehabt, und dies du Kajak fahren genutzt, um anschliessend wieder aufs Brett zu steigen. 2 Std, mehrere Liter Wasser und nen dicken Muskelkater spaeter, ging es dann in die Abendphase.
Alle haben sich zusammengesetzt um miteinander zu feiern und sich interkulturell auszutauschen. Am morgen danach hingen manche Augenraender ziemlich tief, aber das war immer noch kein Grund um nicht wieder aufs Brett zu steigen.
Obwohl es wie aus Eimern geregnet hat und recht stuermisch war, war die Herausforderung bei diesen Wetterverhaeltnissen zu surfen einfach nur noch groesser. Ganz nach dem Motto, je groesser die Wellen, desto groesser der Spass....
Der Spass stellte sich dann auch noch als Kraftakt gegen die Wellen dar.
Es kostet verdammt viel Zeit gegen die brechenden Wellen zu schwimmen, um irgendwann hinter der Wellenwand anzukommen, sich fuer 5 min auszuruhen, nach der perfekten Welle zu
gucken und dann festzustellen das die Welle doch zu gross war. Zumindest fuer den Anfaenger am 2ten Tag. Nur eine einzige Welle von diesem Ausmass zu reiten, ist Genugtuung fuer den restlichen Tag. Viel mehr ist dann auch von der Kraft nicht mehr da um dies zu wiederholen. Daher hiess es nach 2 Std Kampf gegen Wind und Wetter, Schicht. Ab zum Mittagessen und wieder in den Bus. Zurueck nach Hause...Brisbane.
Die Reiselust war einfach noch viel zu gross um laenger in Brisbane zu bleiben, und daher hab ich beschlossen weiter zu ziehen. Naechster halt Mooloolaba. Ein kleiner Ort noerdlich von Brisbane. Ein recht ruhiges Hostel mit kostenlosem Surfbrettverleih. Also eingecheckt, Surfbrett gepackt und wieder raus aufs Meer. Es ist einfach ein Ueberwaeltigendes Gefuehl auf dem Bett zu stehen und das Meer und die Wellen zu geniessen.
Dies zu den ersten 2 Wochen, die ich in Australien verbracht hab. Die Reise geht immer stetig weiter die Ostkueste entlang und Endet, vorerst, am fast noerdlichsten Punkt der Ostkueste - Cairns.
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