Brisbane - Coffs Harbour - Mooloolaba
Nach 2 Tagen Flug, und 8 Std Aufenthalt in Seoul, endlich in diesem Australien, von dem alle sprechen, angekommen. Wie erwartet war das Wetter einfach nur genial. ueberall Palmen, Sonne, Wasser, und Menschen mit guter Laune. Die ersten Tage einfach mal zum einleben
genutzt und festgestellt, dass Backpacker und Party einfach zusammen gehoeren. Fast jede Kneipe und Diskothek hat "Backpacker" Programm, und das von Montag bis Sonntag. Kein Tag ist wie der andere, wenn es darum geht zuerst die Stadt zu erkunden, und am Abend in der Kneipe beim Goldfischrennen mitzumachen, oder ne Tour mit der Faehre ueber den Brisbane River zu machen, und Abends (mit Shorts und Flipflops) in der Disco den Tag ausklingen zu
lassen.
Der Morgen danach erweist sich dann manchmal als recht hektisch, wenn man feststellt, dass man um 10 Uhr morgens auschecken muss und sich ein neues Hostel zu suchen. Also Sachen packen und ab dafuer. Im neuen Hostel angekommen, hab ich erstmal festgestellt, dass Sauberkeit und Hygiene doch sehr variable Begriffe fuer die Hostelbetreiber sind. Die Zimmergroessen sind meist Preisabhaengig und sind von 2er bis zu 12er Zimmern moeglich. Selbst nach der ersten Woche in Brisbane, einigen Parties, unzaehligen Std an der Stadtlagune (South Bank), dem botanischen Garten, dem Koala und Kanguru Park und Stadtrundgaengen war mir nicht wirklich bewusst was noch alles auf mich zukommt und was es noch zu erleben gibt.
Am ersten richtigen Wochenende (ohne Jetlag) hab ich einen Surfkurs mit "Mojo Surf" in Coffs Harbour gemacht. Nur Schade dass ich nicht wusste, dass der Surfort ca 5 Std. fahrt mit dem Bus entfernt ist. Zu diesem Zeitpunkt waren 5 Std Busfahrt eine lange Zeit, aber im Vergleich zu den Strecken die ich in den Wochen darauf zurueckgelegt hab, war es doch einfach nur ein Katzensprung.
Dennoch das Surfwochenende war einfach nur grandios. Zu ersten mal auf dem Surfbrett gestanden und das noch nichtmal auf dem Wasser. Trockenuebungen im Sand war die erste Devise. Kurz noch den Neo angezogen und dann ging es ins Wasser. Raus aufs Meer gepaddelt, mit dem Brett in Richtung Strand gedreht , wild mit den Armen rudern und aufs Brett gesprungen. Unfassbarer Moment. Der erste Versuch und dann auch noch 20m gesurft. Irgendwie ein Erfolg, der auf Dauer ziemlich viel Kraft kostet, wenn es darum geht vom Strand aus wieder zurueck, hinter die Wellen zu kommen. Aber das war es Wert.
Am mittag dann ne kurze Pause gehabt, und dies du Kajak fahren genutzt, um anschliessend wieder aufs Brett zu steigen. 2 Std, mehrere Liter Wasser und nen dicken Muskelkater spaeter, ging es dann in die Abendphase.
Alle haben sich zusammengesetzt um miteinander zu feiern und sich interkulturell auszutauschen. Am morgen danach hingen manche Augenraender ziemlich tief, aber das war immer noch kein Grund um nicht wieder aufs Brett zu steigen.
Obwohl es wie aus Eimern geregnet hat und recht stuermisch war, war die Herausforderung bei diesen Wetterverhaeltnissen zu surfen einfach nur noch groesser. Ganz nach dem Motto, je groesser die Wellen, desto groesser der Spass....
Der Spass stellte sich dann auch noch als Kraftakt gegen die Wellen dar.
Es kostet verdammt viel Zeit gegen die brechenden Wellen zu schwimmen, um irgendwann hinter der Wellenwand anzukommen, sich fuer 5 min auszuruhen, nach der perfekten Welle zu
gucken und dann festzustellen das die Welle doch zu gross war. Zumindest fuer den Anfaenger am 2ten Tag. Nur eine einzige Welle von diesem Ausmass zu reiten, ist Genugtuung fuer den restlichen Tag. Viel mehr ist dann auch von der Kraft nicht mehr da um dies zu wiederholen. Daher hiess es nach 2 Std Kampf gegen Wind und Wetter, Schicht. Ab zum Mittagessen und wieder in den Bus. Zurueck nach Hause...Brisbane.
Die Reiselust war einfach noch viel zu gross um laenger in Brisbane zu bleiben, und daher hab ich beschlossen weiter zu ziehen. Naechster halt Mooloolaba. Ein kleiner Ort noerdlich von Brisbane. Ein recht ruhiges Hostel mit kostenlosem Surfbrettverleih. Also eingecheckt, Surfbrett gepackt und wieder raus aufs Meer. Es ist einfach ein Ueberwaeltigendes Gefuehl auf dem Bett zu stehen und das Meer und die Wellen zu geniessen.
Dies zu den ersten 2 Wochen, die ich in Australien verbracht hab. Die Reise geht immer stetig weiter die Ostkueste entlang und Endet, vorerst, am fast noerdlichsten Punkt der Ostkueste - Cairns.
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